Aktuell: September 2026

Liebe Leser,
im Editorial der August-Ausgabe des „Fels“ ging es um die Trennung der Pius Brüder von der katholischen Kirche. Kardinal Müller und der Theologe Christoph Ohly konnten den Pius Brüdern nicht deutlich machen, dass Benedikt XVI. versuchte, aufzuzeigen dass das Zweite Vaticanum im Verhältnis von Kirche und Staat Freiräume schaffte, die nicht vom Glauben der katholischen Kirche wegführten. Menschliche Unzulänglichkeiten mögen der Grund dafür sein, sich dieser Erkenntnis zu entziehen. Der „Synodale Weg“ dagegen hat sicher den Volksglauben mehr beschädigt als die Pius Brüder, die gegenüber der Eucharistiefeier keine Zugeständnisse gemacht haben.
Glaubenszeugnis
Seliger Hilary Januszewski O. Carm
gibt sein Leben im Dienst an den Kranken
Im KZ Dachau waren 2652 katholische Geistliche, von denen rund 1.800 starben. Die größte Gruppe waren 1807 polnische Geistliche, von diesen starben 1.106. 11 Karmeliten waren unter den insgesamt über 570 Ordensgeistlichen. Paweł Januszewski wurde am 11. Juni 1907 in Krajenki (Kreis Gmina Kęsowo im Landkreis Tuchola im Norden Polens) geboren. Seine frommen Eltern Marian und Marianna ließen ihn auf den Namen Pawel (Paul) taufen. Mit 20 Jahren trat er bei den Karmeliten in Lwow ein. „Ich bin 20 Jahre alt, aber von nun an möchte ich nur noch für Gott leben.“ Er erhielt den Namen Hilarius. Zur Fortsetzung seiner Studien wurde er von seinen Vorgesetzten an das International College of St. Albrecht in Rom gesandt. 1934 wurde er in Rom zum Priester geweiht. Seine Dissertation widmete er einer Frage der Eucharistie, „wegen der Bedeutsamkeit in Bezug auf die Erlösung der Menschen.“
