april Heft 2010

 

Inhalt

 

Papst Johannes XXIII.:

Kein Zweifel: Die Kirche ist von Jesus Christus gewollt als EINE und EINZIGE

 

Domkapitular Prälat Dr. Bertram Meier:

Ökumene der Ehrlichkeit gefragt!

 

Dekan Andreas Simbeck:

Jesu Wort füllt leere Netze

 

Raymund Fobes:

Es geht um Heiligkeit

 

Franz Salzmacher:

Die Scheinheiligen

 

Inge M. Thürkauf:

Von der Pflichtmoral zur „Moral des Glücks“?

 

Marianne Müller:

Heroldsbach – Stätte der Marienverehrung und des Gebetes

 

Martine Liminski:

Entscheidend ist die Liebe

 

Dr. Stefan Meetschen:

„Ein gläubiger Christ kann nicht Freimaurer sein!“ – Interview mit Burkhardt Gorissen

Aktuell im Juli 2010

prof dr hubert gindert

Liebe Leser,

 

Jede Zeit bietet Chancen, Chancen auch für die Kirche. Wir müssen sie nur wahrnehmen und nutzen. Die Medienkampagne wegen der Missbrauchsfälle und der Ökumenische Kirchentag in München haben einige Steilvorlagen für die Kirche geliefert. Wann standen kirchliche Themen so im Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion und wann hatten Katholiken soviel Gelegenheit, die katholische Sicht zu begründen wie in diesen Wochen?

 

Der Kirche wird ja oft genug vorgehalten, sie würde Themen ansprechen, die niemand interessieren und sie würde Fragen beantworten, die keiner gestellt hat. Tatsächlich haben missionarisch eingestellte Christen oft den Eindruck, es ginge ihnen wie dem Apostel Paulus in Athen. Als Paulus zu den Athenern über den „unbekannten Gott“ sprechen wollte, bekam er zur Antwort, darüber wollten sie ihn ein andermal hören.

 

Wenn die Katholiken ihre Chance wahrnehmen, heißt das nicht, dass ihnen die Zustimmung der veröffentlichten Meinung entgegenschlägt. Wer das erwartet, ist weltfremd. Der Kirche geht es um Wahrheit, nicht um Beifall.

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Glaubenszeugnis

 

Pater Rupert Mayer – der Münchner Männerapostel

München wird oft zu Unrecht als Stadt der Nazis dargestellt. In Wirklichkeit war München eher eine Stadt des Widerstandes, denn hier haben die Nazis bei den letzten freien Wahlen im November 1932 nur 18% der Stimmen erreicht. Während der Nazi-Zeit gingen viele Münchner möglichst nicht an der Feldherrnhalle vorbei, weil sie dort ein Nazi-Denkmal hätten grüßen müssen. Sie zogen deshalb scharenweise einen Umweg durch die Viscardigasse vor. Diese Gasse hieß daher im Volksmund auch „Drückebergergassl“. In München lebten auch die Attentäter Georg Elser und Freiherr von Leonrod. Schon ein flüchtiger Blick in das Martyrologium „Zeugen für Christus“ zeigt eine eindrucksvolle Zahl von Märtyrern

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